Durch diese Initiative ist die Unterstützung eines Schutzortes mehr als ein wohltätiges Engagement. Sie wird zu einem kulturellen Impuls – einem Ort, an dem Verantwortung, Kreativität und Gemeinschaft ineinandergreifen.
01. The Idea
Bei VELVENOIR haben wir uns gefragt: Wie kann Kunst Teil der Lösung werden?
Schutzorte wie Rancho Fino Mallorca tragen eine stille Form von Mut in sich. Tag für Tag kümmern sie sich um Tiere, die vernachlässigt oder ausgesetzt wurden – nicht für Anerkennung, sondern aus Verantwortung. Ihre Arbeit ist unmittelbar, unverstellt und zutiefst menschlich. Und doch bewegen sich viele solcher Orte auf fragilem finanziellen Boden, abhängig von Spenden, die kommen und gehen.
„Ich wollte keinen Schmerz inszenieren – ich wollte Präsenz zeigen“, sagt der Fotograf Grimalt de Blanch. „Diese Tiere tragen Geschichten in sich, aber sie haben auch Charakter und Vertrauen. Meine Kamera sollte bezeugen, nicht vereinnahmen. Es war mir wichtig, dass jedes Porträt wie ein Gespräch wirkt – leise, auf Augenhöhe und aufmerksam.“
Die Antwort war eine neue Strategie – Künstler:innen in diese Räume einzuladen, um die Würde jedes einzelnen Tieres ehrlich festzuhalten, ohne Sentimentalität und ohne Inszenierung. Ein Pferd mit Narben. Eine Ziege, die Vertrauen lernt. Ein Hund, der dem Blick ohne Angst begegnet. Diese Porträts sind mehr als Bilder. Sie sind Begegnungen.
Kunst kehrt damit zu einer ihrer wesentlichsten Aufgaben zurück: innehalten zu lassen, zu berühren, zum Handeln zu bewegen. Sammler:innen erwerben nicht nur ein Werk, sondern eine Erzählung von Überleben und Würde. Künstler:innen erweitern ihre Praxis in Richtung Haltung und Fürsprache. Und die Schutzorte gewinnen eine verlässliche, nachhaltige Form der Unterstützung – jenseits klassischer Spendenmodelle.
unser Ansatz
Diese Initiative definiert die Schnittstelle zwischen Sammler:innen, Künstler:innen und Schutzorten neu.
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